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Poetik der Schlösser in der französischen Literatur

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Dr. Sylvain Menant, emeritierter Professor an der Université Paris-Sorbonne hält einen Gastvortrag zu seinem neusten Forschungsprojekt: Schlösser in der französischen Literatur

Was
  • conférence invitée
  • Gastvortrag
Wann 17.05.2010
von 18:30 bis 20:00
Wo Warburg-Haus, Heilwigstr. 116, 20249 Hamburg
Name
Kontakttelefon 040-74041888 (Voltaire-Gesellschaft) oder 040-4133250 (Institut français)
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Zum Thema

SchlossBereits seit Jahrhunderten gehört das Schloss zum altvertrauten Bestandteil der französischen Landschaft. In seinen unterschiedlichen Formen hat das Schloss-Bild auch in die Literatur Eingang gefunden.

Der Vortrag hat das Ziel die mannigfaltigen Funktionen, die dramatische, die poetische, die romantische und die symbolische des Schloss-Bildes zu erörtern. Hierbei wird die besondere Bedeutung der materiellen Beschaffenheit der Schlösser beleuchtet, vom Zufahrtsweg bis zum Salon. In die Analyse werden Werke aller literarischer Gattungen und Jahrhunderte, angefangen bei Chrétien de Troyes über Julien Gracq bis Anna Gavalda, hinzugezogen.

Der Vortrag wird in französischer Sprache gehalten.

Der Referent

Dr. Sylvain Menant ist emeritierter Professor an der Université Paris-Sorbonne, Lehrstuhl für Französische Literatur des 18. Jahrhunderts.

In den Jahren 1981-1986 leitete er das Institut für französische Literatur an der Université Paris X-Nanterre. Kurz bevor er Vorsitzender des Centre d'Etude de la Langue et de la Littérature françaises des XVIIe et XVIIIe siècles  an der Sorbonne wurde (2000-2008), leitete Herr Menant die Ecole doctorale für französische und vergleichende Literatur. Dort initiierte er außerdem, neben einer Voltaire-Forschungsgruppe, eine Forschungseinheit zum Thema serielle Literaturen des 18. Jahrhunderts. Er war zudem Vize-Präsident der Société d'Histoire littéraire de la France und Präsident der Association internationale des Etudes françaises. Zwischen 1991 und 2004 war er Herausgeber der Revue d'Histoire littéraire de la France. In seiner Forschung beschäftigt sich Prof. Menant hauptsächlich mit der Poetik des 18. Jahrhundert, darunter vor allem mit Voltaires Werk und dem Zusammenhang zwischen Literatur und Christentum. 

Letzte Veröffentlichungen:

  • Séries parodiques au siècle des Lumières, Presses de l'Université Paris-Sorbonne, 2005
  • Femmes des Lumières, Presses Universitaires de France, 2004
  • L'esthétique de Voltaire, SEDES 1995

Unterstützung

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von:

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