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Gesprächskreis Jean-Jacques Rousseau "Julie ou la Nouvelle Héloïse"

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Im Mittelpunkt des Gesprächskreises steht ab März Jean-Jacques Rousseau und sein wohl bekanntester sentimentaler Roman "Julie oder Die neue Heloise" (Julie ou la Nouvelle Héloïse) aus dem Jahr 1761. Der Roman erlebte kurz nach seinem Erscheinen einen unvergleichbaren Erfolg und wurde bis zum Ende des Jahrhunderts 70 Mal neu aufgelegt.

Was
  • Gesprächskreis
Wann 22.03.2010
von 16:15 bis 18:00
Wo Universität Hamburg, Philosophenturm Raum 1204, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg
Name
Kontakttelefon 040/74041888
Termin übernehmen vCal
iCal
Julie küsst Saint

Zum Inhalt

Die Handlung des Romans lehnt sich - wie bereits der Titel verrät - an die mittelalterliche Liebesgeschichte von Peter Abaelard und Heloisa an. Wie einst der Philosoph Abaelard seiner Schülerin Heloisa verfiel, so entflammt eine leidenschaftliche jedoch verbotene Liebe zwischen dem bürgerlichen Hauslehrer Saint-Preux und seiner adligen Schülerin Julie d'Étanges. Zwischen den beiden Liebenden finden ein reger Briefwechsel und auch einige leidenschaftliche Treffen statt. Doch die Verbindung zwischen der dem Adel entstammenden Julie und ihrem Lehrer wird von ihrem Vater untersagt. Zu stark ist ihre Familie dem schweizerischen Standesdünkel verhaftet. Julies tragischer Tod am Ende des Romans unterstreicht Rousseaus Kritik an den gesellschaftlichen Normen und Standesvorurteilen.

Die Form

Der Roman wurde in Form des im 18. Jahrundert beliebten Briefromans verfasst und stellt die Sammlung von Briefen der beiden Liebenden zusammen. Durch diese besondere Form des Romans gewinnt der Leser den Eindruck des unvermittelten und tiefen Einblicks in die Leiden und Hoffen der beiden Hauptfiguren des Romans, die niemals eine Verbindung eingehen werden.

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