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Denis Diderot und die Unsterblichkeit der Seele

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Im Fokus der nächsten Sitzung steht die Idee des Nichtvorhandenseins der unsterblichen Seele. Die Frage, ob es eine unsterbliche Seele gibt, beschäftigt seit jeher die Philosophie. Das ist auch eine der wichtigsten Fragen, die sich Diderot in seinem dialogischen Werk stellt und die es genauer zu untersuchen gilt.

Was
  • Gesprächskreis
Wann 23.05.2011
von 16:15 bis 18:00
Wo Universität Hamburg, Philosophenturm Raum 1204, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg
Name
Kontakttelefon 040/74041888
Termin übernehmen vCal
iCal

Diderot wie viele andere Philosophen seiner Zeit neigte zum Materialismus. Er glaubte nicht an die Existenz Gottes, auch wenn er in seiner skeptischen Periode noch ausgerufen hatte: "O Gott, ich weiß nicht, ob du bist, aber ich will in meinen Gesinnungen und Taten so verfahren, als ob du mich denken und handeln sähest." Später erklärt er: Es gibt nur ein einziges großes Individuum, das Weltall. Er versuchte die Welt ohne Transzendenz und religiöse Sinngebung zu begreifen. Er liebte das Diesseits mit seinem natürlichen, körperlichen Reichtum, den es zu genießen galt. Er wollte tugendhaft sein ohne Gottvertrauen und ohne Hoffnung auf einen Lohn im ewigen Jenseits. Nach Diderot besteht konsequenterweise  die Unsterblichkeit lediglich im Andenken der Nachwelt.

Dieser Termin des Gesprächskreises wird wieder von unserem Mitglied Angelika Oppenheimer geleitet.

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