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Denis Diderot und Rameaus verzweifelter Neffe

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Im Zentrum des folgenden Diskussionskreises steht der philosophische Dialog "Le Neveu de Rameau" (dt. Rameaus Neffe) von Denis Diderot. Diderot arbeitete von 1761 bis 1774 an dem Werk. Die erste Übersetzung ins Deutsche stammt von Johann Wolfgang von Goethe.

Was
  • Gesprächskreis
Wann 21.03.2011
von 16:15 bis 18:00
Wo Universität Hamburg, Philosophenturm Raum 1204, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg
Name
Kontakttelefon 040/74041888
Termin übernehmen vCal
iCal

diderot_portrait

Das Werk besteht aus einem einzigen Dialog zwischen dem zynischen, desillusionierten Ich und dem philanthropischen Philosophen. Die titelgebende Figur beklagt sich darüber, im Schatten seines bekannten Onkels Rameau, eines erfolgreichen Komponisten, zu stehen. Er hält sich für ein Genie, das jedoch ungerechterweise verkannt wird.

Im Gespräch zwischen dem Ich-Erzähler und Rameaus Neffen wird das Bild der damaligen Gesellschaft gezeichnet, was einer Diagnose der Moderne gleichkommt, auf die sich spätere Philosophen beziehen.

Was hat sich seither geändert, was ist gleich geblieben? Welches Bild des Künstlers wird in dem Dialog skizziert? Welche der Figuren kann als Diderot selbst identifiziert werden? Diesen Fragen soll gemeinsam nachgegangen werden.

Empfohlene Literatur (Auswahl):

  1. Rameaus Neffe, Übertragen von Johann Wolfgang Goethe, Fischer Klassik
  2. Rameaus Neffe, Reclam, Taschenbuchausgabe.
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