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Satzung der Voltaire-Gesellschaft e.V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen “Voltaire-Gesellschaft“. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt sodann den Zusatz „e.V.“. Der Vereinssitz ist Hamburg. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

  1. Der Zweck der Voltaire-Gesellschaft ist die Förderung der Voltaire- und Aufklärungs-Forschung im deutschsprachigen Raum.

  2. Dies wird insbesondere durch die Durchführung literarischer Veranstaltungen wie regelmäßige Diskussionskreise, Vorträge, Workshops und Tagungen, die der Erforschung und Vertiefung von Voltaires Werk dienen sollen, verwirklicht. Damit intensiviert die Voltaire-Gesellschaft die Zusammenarbeit und den Austausch von Wissenschaftlern, Studenten und Interessierten.

  3. Darüber hinaus sieht sie ihre Aufgabe darin, ein Netzwerk für Voltaire-Leser, Voltaire-Forscher, Studenten und Interessierte aufzubauen, um auf diese Weise den in deutschsprachigen Ländern fehlenden Austausch über Voltaires Werk und Wirken zu fördern.

  4. Sie ist eine offene Interessen-Gemeinschaft der jeder beitreten kann. Auch Nicht-Mitglieder können sich an der Gesellschaft beteiligen durch die Teilnahme an Gesprächskreisen oder Tagungen, bzw. durch die Online-Veröffentlichung kleiner Beiträge oder von Studienmaterialien auf der Web- Site der Gesellschaft.

 

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

  2. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die bereit sind, die Ziele des Vereins zu unterstützen.

  2. Die Mitgliedschaft ist formlos schriftlich oder elektronisch zu beantragen. Hierbei erklären die Antragsteller, ob sie Benachrichtigungen und Einladungen des Vorstands in elektronischer Form akzeptieren. Der Antrag auf Aufnahme ist an den Vorstand des Vereins zu richten. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand.

  3. Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Austrittserklärung, die mindestens drei Monate vor Schluss des Geschäftsjahres erfolgen muss, oder durch Ausschluss durch den Vorstand oder die Mitgliederversammlung. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es trotz Mahnung mit mindestens zwei Beitragszahlungen im Rückstand ist oder wenn es grob gegen den Vereinszweck verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das betroffene Mitglied kann verlangen, dass dieser Beschluss auf der nächsten Mitgliederversammlung des Vereins behandelt und gegebenenfalls abweichend entschieden wird. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung.

  4. Personen, die sich um den Verein oder um die Voltaire-Forschung besonders verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung mit fünf Sechstel der abgegebenen Stimmen zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 5 Organe

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung

  2. der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. In jedem Geschäftsjahr findet mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

  2. Auf Antrag von mindestens 10% der Mitglieder oder von zwei Vorstandsmitgliedern ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

  3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Vorstands in der Regel durch elektronische Mitteilung an die letzte bekannte Anschrift der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung. Auf Antrag eines Mitglieds kann die Einladung auch in schriftlicher Form erfolgen. Die Einberufungsfrist für die ordentliche Mitgliederversammlung muss mindestens vier Wochen, die für eine außerordentliche Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen betragen, gerechnet ab dem Tag, der auf die Absendung der Einladung folgt.

  4. Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Vorstands, in der Regel durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden, geleitet. Sind alle Mitglieder des Vorstands verhindert, so wählt die Mitgliederversammlung unter Leitung des ältesten anwesenden Mitglieds eine Versammlungsleiterin oder einen Versammlungsleiter. Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht über seine Tätigkeit und die finanzielle Lage des Vereins zu erstatten.

  5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Für eine Satzungsänderung oder einen Beschluss über die Auflösung des Vereins müssen mindestens 10% der Mitglieder anwesend sein.

  6. Über die Mitgliederversammlung wird ein Protokoll angefertigt, das von der Protokollführerin oder  dem Protokollführer und der Versammlungsleiterin oder dem Versammlungsleiter unterzeichnet wird.

  7. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung nur eine Stimme. Eine Übertragung des Stimmrechts ist bei natürlichen Personen nicht möglich. Juristische Personen benennen dem Vorstand zu jeder Mitgliederversammlung eine Person, die das Stimmrecht ausüben darf.

  8. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

  9. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder.

  10. Die Wahl der Mitglieder des Vorstands erfordert in den ersten beiden Wahlgängen mindestens die Zustimmung der Hälfte der anwesenden Mitglieder; in einem dritten Wahlgang reicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, im Falle der Stimmengleichheit entscheidet das Los. 

§ 7 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  1. Wahl oder Abwahl von Mitgliedern des Vorstands

  2. Ernennung von Ehrenmitgliedern

  3. Ausschluss von Mitgliedern

  4. Entgegennahme des Jahresberichts über das abgelaufene Geschäftsjahr einschließlich des Berichts der Kassenprüferinnen oder Kassenprüfer,

  5. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands,

  6. Wahl der Kassenprüferinnen oder Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, für das jeweils laufende Geschäftsjahr,

  7. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

  8. Stellungnahme zum Haushalt für das kommende Geschäftsjahr,

  9. Beschlussfassung über Satzungsänderungen,

  10. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus

    • einer oder einem Vorsitzenden,

    • einer oder einem stellvertretenden Vorsitzenden,

    • einer Kassenführerin oder einem Kassenführer,

  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf vier Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Er führt die laufenden Geschäfte. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl stattfindet. 

  1. Je zwei Mitglieder des Vorstands vertreten den Verein nach außen. Die Vertretung nach innen erfolgt durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden, im Falle der Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende bzw. den stellvertretenden Vorsitzenden und im Falle der Verhinderung beider Personen durch die Kassenführerin oder den Kassenführer.

  2. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse auf Vorstandssitzungen, die bei Anwesenheit von mehr als 50% der Vorstandsmitglieder beschlussfähig sind, oder im Umlaufverfahren.

  3. Der Vorstand kann die verantwortliche Durchführung von Vereinsaktivitäten an Vereinsmitglieder und an Dritte delegieren; diese sind dem Vorstand rechenschaftspflichtig.

§ 9 Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus, informiert die Mitglieder, wird im Sinne des Vereinszwecks tätig und ist für den Haushalt verantwortlich.

  2. Der Vorstand stellt rechtzeitig den Jahresabschluss auf und veranlasst die Prüfung durch die von der Mitgliederversammlung bestelltenKassenprüfer. Eine Zusammenfassung des Prüfberichts ist der Mitgliederversammlung zuzuleiten.

  3. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der bzw. des Vorsitzenden.

§ 10 Mitgliedsbeiträge und Finanzierung des Vereins

  1. Der Verein finanziert sich aus den Beiträgen seiner Mitglieder und aus Spenden.

  2. Die Mitglieder zahlen Beiträge, deren Höhe jeweils für das folgende Geschäftsjahr von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Der Jahresbeitrag ist innerhalb der ersten beiden Monate des Geschäftsjahres zu leisten. Studierende und Arbeitslose zahlen einen ermäßigten Beitrag. Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

  3. Der Verein darf über die in seinem notwendigen Anlagevermögen und durch seine Verpflichtungen gebundenen Mittel hinaus ein Vermögen nur zu Zwecken ansammeln (Zweckvermögen), die durch den §2 der Satzung bestimmt sind. Ein Zweckvermögen in diesem Sinne ist zur weiteren Förderung der Arbeit des Vereins zu verwenden.

  4. Der Verein haftet ausschließlich mit seinem Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung besteht für seine Mitglieder nicht.

§ 11 Finanzordnung

  1. Verantwortlich für die korrekte Ausführung aller nach dieser Ordnung auszuführenden Tätigkeit ist der Kassenführer bzw. die Kassenführerin.

  2. Der Vorstand hat für das laufende Haushaltsjahr der Mitgliederversammlung einen Haushaltsplan vorzulegen und zu erläutern. Einnahmen und Ausgaben sollen sich ausgleichen.

  3. Die Einnahmen und Ausgaben sind vollständig und termingerecht zu erfassen und zu belegen. Aus dem Inhalt der fortlaufend nummerierten Belege muss der Grund der Zahlung zweifelsfrei zu erkennen sein.

  4. Die Kassenführung wird durch die Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der 1. Kassenprüfer scheidet nach der Kassenprüfung automatisch aus seinem Amt aus und der 2. Kassenprüfer übernimmt dieses. Der 2. Kassenprüfer wird dann für das nächste Geschäftsjahr jeweils neu bestimmt. Die Kassenprüfer sind zu allen Prüfungshandlungen berechtigt, die sie für erforderlich halten.

  5. Für jedes Haushaltsjahr ist vom Kassenführer bzw. der Kassenführerin eine gegliederte Übersicht der Einnahmen und Ausgaben sowie des Vermögensstandes zum Ende des Haushaltsjahres vorzulegen.

  6. Die der Haushalts- und Kassenführung zugrunde liegenden Unterlagen, Aufzeichnungen und Belege sind im Rahmen der gesetzlichen Fristen aufzuheben und können danach mit Genehmigung des Vorstandes vernichtet werden.

§ 12 Auflösung des Vereins

  1. Über die Auflösung des Vereins beschließt eine eigens zu diesem Zwecke einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung. Sie ist nur beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vereinsmitglieder erschienen ist. Für den Auflösungsbeschluss ist die Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich. Im Falle einer ungenügenden Beteiligung an der Auflösungsversammlung ist eine neue außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.

  1. Bei der Auflösung oder der Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Universität Hamburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vereinssatzung zu verwenden hat.

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